DIE OUTDOOR-HOCHZEIT

Hochzeit im Freien

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Gute Planung für eine einmalige Atmosphäre

Heiraten in der freien Natur – für alle Wetterlagen gerüstet sein

Der letzte Sommer hatte es in sich – eine Hitzewelle jagte die andere, doch trotzdem war von einer konstanten
Wetterlage keine Rede. Zwischen 40° Grad im Schatten wurde so manche Region Deutschlands von Regenperioden heimgesucht. Das unstete Wetter macht die Hochzeitsplanung nicht leichter. Auf der einen
Seite will man den Hochzeitsgästen bei heißen Sommertemperaturen so viele Schattenplätze wie möglich im
Freien bieten. Doch was passiert, wenn die Outdoor-Hochzeit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt und
nicht der Schatten das Objekt der Begierde wird, sondern ein trockenes Plätzchen im Warmen angesagter ist?

Warum überhaupt eine Hochzeit im Freien planen?

Edith Axt, Marketing Director bei Deutschlands meistbesuchtem Hochzeitsportals weddix.de, weiß: „Die Natural Wedding ist voll im Trend – wo lässt sich dieser Hochzeitsstil besser umsetzten als im Freien?“ Draußen sind die Möglichkeiten der Dekoration, der Sitzordnung, des Chill-Out-Bereichs und natürlich auch des Festessens ganz andere. Eine Outdoor-Hochzeit ist vor allem an Sommertagen eine wahre Freude. Brautpaar und Hochzeitsgäste müssen nicht in stickigen Locations schwitzen, sondern können sich frei bewegen. Auch für Kinder als Hochzeitsgäste ist die Bewegungsfreiheit draußen eine ganz andere. Die Stimmung ist erfahrungsgemäß ausgelassener auf grüner Wiese, als in einer noblen Location.

Was sollte man bei der Outdoor-Hochzeit bedenken?

Outdoor-Hochzeit

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So schön und romantisch die Hochzeit im Freien auch angedacht wird – was passiert bei Regen? Die Outdoor-Hochzeit ist natürlich wetterabhängig – spontane Regenschauer, Gewitter, Sturm aber ebenso sengende Hitze können zu einem großen Problem für ein gelungenes Hochzeitsfest werden. Hier gilt das Motto: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Gegen leichten Sommerregen kann ein vorab eingeplantes Zelt oder ein Pavillon Abhilfe schaffen. Der Platz zum Unterstellen muss natürlich für den Ernstfall für alle Hochzeitsgäste reichen. Das heißt, dass Zelt, Pavillon oder Baldachin groß genug für Tische, Stühle und die komplette Hochzeitsgesellschaft sein sollten. Auch das Buffet muss im überdachten Bereich stehen – kein Gast sollte auf das gute Hochzeitsessen verzichten müssen. Wird der Regen stärker und kommt noch Kälte hinzu, empfiehlt sich im Vorfeld die Anschaffung eines Wärmestrahlers. Bei Regenwarnung sollten auch genügend Regenschirme vor allem für die Damen bereitstehen, damit Frisur und Make-up geschützt sind.

Für richtig schlechte Witterung sollte, vor allem für den Fußweg zur Kirche oder zur Zeremonie, unbedingt ein Plan B zurechtgelegt werden. Dafür muss zwar im Vorfeld mehr geplant werden – aber zumindest bricht nicht am Hochzeitstag Panik und Hektik aus. Im Zweifelsfall muss eine Zweitlocation gebucht werden. Wenn dann absehbar ist, dass bis zu einer vorher festgelegten Uhrzeit das Wetter nicht besser wird, sollte sofort auf die Zweitlocation ausgewichen werden. Der Plan in der Hinterhand muss ohne große Herausforderungen umzusetzen sein.

Accessoires für eine verregnete Outdoor-Hochzeit

Um trotz kleinen Schauern den Hochzeitsgästen ein unvergessliches Fest zu bereiten, können farbige Regenponchos, Capes, Regenhüte und Schirme verteilt werden. Auch wird die Stimmung umso ausgelassener, wenn Braut und Bräutigam die Wetterlage mit Humor nehmen. Im Gegenteil – der Regen kann genutzt werden um tolle Hochzeitsfotos in stimmungsvoller Atmosphäre zu schießen, Gummistiefel als Brautschuhe sind ein witziger Gag und auch die Hochzeitsgäste in Regenponchos machen einiges her auf dem Gruppenbild.

Sommerhitze gut meistern – Tipps für eine coole Hochzeitsgesellschaft

Wie kann man der Hochzeitsgesellschaft die Feier bei 40° angenehmer machen? Edith Axt von weddix.de gibt dazu folgenden Tipp: „Das Bereitstellen von alkoholfreien Getränken sowie für ausreichend Schattenplätze zu sorgen, versteht sich von selbst. Große Sonnenschirme oder Sonnensegel sind dafür bestens geeignet. Für die Damen unter den Gästen ist ein kleiner Fächer als Gastgeschenk eine tolle Idee – so kann sich elegant frische Luft zugefächelt werden.

Auch witzige bobbles-Trinkflaschen, die als Gastgeschenke verteilt werden, sind auch nach der Hochzeit ein praktischer Alltagshelfer bei warmen Temperaturen. Aber ebenso die Lockerung des Dresscodes ist vollkommen legitim.“ Der neuste Trend sind Outdoor-Ventilatoren mit integrierter Nebeldusche. Diese Form der Abkühlung ist immer mehr im Kommen und wird vor allem bei Events schon rege eingesetzt. Der Ventilator versprüht während des Rotierens ganz feinen Nebel, so werden die Gäste leicht benetzt, genau so viel, dass ein kühlender Effekt eintritt – und wenig genug, dass Kleidung und Make-up nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Quelle: © www.weddix.de