Vorbereitung & Planung

In 4 Schritten zur perfekten Hochzeitsdeko

Die Hochzeitsdeko zu planen ist ohne Zweifel einer der wichtigsten Bestandteile der Hochzeitsvorbereitungen. Alles soll perfekt zusammen passen und dem Brautpaar auf den Leib geschneidert sein. Da bietet es sich an, die Deko einfach selbst in die Hand zu nehmen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung wird die Vorbereitung zum Kinderspiel. 

1. Deko auf die Hochzeitslocation abstimmen 

Mit der Planung der Hochzeitsdeko sollte am besten erst dann begonnen werden, wenn die Traum-Location gefunden ist. Denn von deren Stil, Größe und Aussehen hängt zu einem großen Teil das weitere Vorgehen ab. Die Deko soll zum Veranstaltungsort passen und idealerweise dessen Vorzüge hervorheben. Zudem gilt die Faustregel: Je schlichter die Location ist, desto opulenter kann die Hochzeitsdekoration ausfallen, ohne dass der Raum überladen wirkt. 

Falls die Location gemietet ist, sollte zunächst geklärt werden, wie viel eigentlich verändert werden darf. Wenn z.B. Blumendeko und Accessoires bereits im Saal vorhanden sind, ist das ja auch nicht unbedingt schlecht – ganz im Gegenteil. Wer auf die von der Location zur Verfügung gestellte Dekoration zurückgreift, kann sich auf diese Weise viel Zeit und Geld sparen. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Deko den eigenen Geschmack trifft. 

2. Farbkonzept erstellen 

Nachdem sich herauskristallisiert hat, mit welchen Mitteln die Hochzeitslocation optimal in Szene gesetzt werden kann, geht es jetzt an die Farbwahl. Damit die Hochzeitsdeko am Ende schön harmonisch wirkt, sollten etwa zwei bis drei Hauptfarben gewählt werden. Dieser Punkt steht in engem Zusammenhang mit dem ersten Schritt, da es für das Konzept auch eine Rolle spielt, welche Farben bereits an der Location vorhanden sind. Darüber hinaus können die Hochzeitsfarben auf die Saison abgestimmt werden. Orange und Brauntöne sehen beispielsweise im Herbst am schönsten aus, besonders bei einer Feier unter freiem Himmel. 

Das Farbkonzept sollte vor allem zur geplanten Blumendeko passen (oder andersherum): Wer schon jetzt Kontakt zu einem Floristen herstellt, spart sich später viel Stress und Kopfzerbrechen. Die Blumendeko ist idealerweise auf die übrige Optik abgestimmt, daher spielt die Frage, welche Blumensorten bevorzugt werden und verfügbar sind, für die Farbwahl eine große Rolle. 

3. Raumdeko für den Hochzeitssaal planen 

Wenn feststeht, in welchen Farben die Hochzeitsdekoration gehalten sein soll, und vielleicht auch schon, welche Materialien (nicht) geeignet sind, geht es endlich ans Eingemachte. Zunächst kann eine grobe Raumaufteilung festgelegt werden: Wo und in welcher Anordnung sollen die Tische stehen? Wo kann die Tanzfläche eingerichtet werden? Soll es eine Bühne für eine Band oder den DJ geben? Die Eigentümer der Location helfen dabei sicher gern und beantworten eventuell auftretende Fragen. Beispielsweise sollte man sich, bevor dutzendweise Lampions gekauft werden, erst einmal erkundigen, ob im Saal überhaupt Deko zum Aufhängen angebracht werden kann. Wenn ja, sind der Fantasie auch hier keine Grenzen gesetzt. Mit hängenden Gestecken, Girlanden oder Bannern kommt man ganz einfach zur perfekten Raumdeko. 

Bei der Planung der Beleuchtung kommt es erneut auf die Location an. Wenn der Hochzeitssaal bereits einen opulenten Kronleuchter hat, muss diesbezüglich nicht mehr viel getan werden, bei einer rustikalen Scheunenhochzeit kann man zum Beispiel mit Kerzen und Lichterketten grandiose Effekte erzeugen. Die Außenbeleuchtung ist noch einmal ein Thema für sich, hier garantieren beispielsweise Windlichter oder Fackeln romantische Stimmung. 

4. Tischdeko wählen 

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Gestaltung der Hochzeitsdeko ist die Tischdekoration, die ihre ganz eigenen Tücken hat. Bei der Wahl der Tischdecke kommt es auf Form und Größe der Tische an. Zudem gilt es zu entscheiden, welche Centerpieces die Tischdeko abrunden sollen: Klassischerweise werden dafür Blumen gewählt, es gibt aber auch zahlreiche schöne Alternativen wie Kerzen oder Deko-Volieren. In jedem Fall sollte man für die Hochzeitstische nicht zu stark duftende Blumen nehmen und eventuelle Pollenallergien berücksichtigen. Streudeko wird vorzugsweise in der Mitte des Tischs ausgelegt – schließlich möchte niemand Rosenblätter vom Ärmel zupfen müssen oder seine Ellbogen auf spitzen Dekodiamanten ablegen. Bei aller Freude am Dekorieren sollte man darauf achten, dass die Hochzeitstische nicht zu voll sind. Wenn die Gäste zu sehr „zugebaut“ werden, erschwert das Unterhaltungen und erhöht die Unfallgefahr. 

(weddix.de – Alles für Ihre Hochzeit)